Aktuelles

Nationalrätin Jacqueline Badran referierte in Münsingen

Am 7. März 2019 organisierte unsere Ortssektion einen Informationsabend mit Diskussion zu Wohnbaupolitik in Münsingen.

Als ausgewiesene Fachperson auf diesem Gebiet ist Nationalrätin Jacqueline Badran schweizweit bekannt. Sie erläuterte aus ökonomischer Sichtweise für eine Gemeinde, warum diese unbedingt Land "horten", dazu kaufen oder nur im Baurecht abgeben soll. 

Als weiterer Gast referierte Grossrätin Tanja Bauer zum konkreten politischen Vorgehen zum Erreichen dieser Ziele anhand des Beispiels Köniz. 

Die SP Münsingen will im Zuge der Ortsplanungsrevision "Münsingen 2030" im Baureglement einen zusätzlichen Artikel mit dem Ziel mehr bezahlbarer Wohnungen. 

v.l.n.r: Linus Schärer, Jacqueline Badran, Tanja Bauer, Martin Schütz, Elisabeth Striffeler
v.l.n.r: Linus Schärer, Jacqueline Badran, Tanja Bauer, Martin Schütz, Elisabeth Striffeler

Der Klimawandel und seine Auswirkungen: Stillsitzen und weiter schwitzen? Nein danke!

Persönlich bin ich höchst besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels. Dies war für mich Anlass, vor dem Bundeshaus dieser Besorgnis Ausdruck zu verschaffen. Es muss auf Ebene Bundespolitik endlich ein wirksamer Ruck durch die Parlamentarier/innen, damit griffige Massnahmen zur Abdämpfung des Klimawandels beschlossen werden. 

Wir bleiben hartnäckig, weil es um unsere einzige Weltkugel geht.

Linus am 2. Februar 2019 vor dem Bundeshaus, anlässlich des nationalen Klimastreiks
Linus am 2. Februar 2019 vor dem Bundeshaus, anlässlich des nationalen Klimastreiks

Ressourcenverschleiss hat viele Gesichter: Warum müssen Autos breiter werden?

Bei den Fahrzeugen von Tesla fällt es besonders auf: Die schnittigen Elektrofahrzeuge für Menschen mit etwas dickerem Portemonnaie sind breiter und wohl auch länger als Durchschnitts-Personenwagen. Neben zunehmender Wohnfläche pro Person scheint auch mehr Platz im Innern der Autos "en vogue" zu sein. Der Grund dafür ist für mich schleierhaft, gilt es doch primär von A nach B zu kommen. Die Tendenz zu grösseren Autos erzeugt neue Probleme. So passen diese nicht mehr auf normierte Parkfelder, Garagen von älteren Einfamilienhäusern werden für deren ursprünglichen Zweck unbrauchbar.

Ist diese Erscheinungsform der Platzverschwendung von unserer Wohlstandsgesellschaft breit akzeptiert? Sind damit erforderliche Anpassungen der Infrastruktur und Markierungen durch die öffentliche Hand legitimiert? Der Trend zu grösseren Autos wird angeheizt, indem die Gemeinden die Grösse der Parkplätze anpassen. Dies geschieht notabene mit Steuergeldern auf Kosten aller Bürger/innen. Die gesamte Anzahl Parkplätze wird reduziert, weil der zur Verfügung stehende Raum gleich gross bleibt. Die häufig bereits bestehende prekäre Parkplatzsituation verschlechtert sich weiter.  Dieser Teufelskreislauf darf gar nicht erst in Gang kommen. Deshalb muss unbedingt an den bestehenden Parkplatzmassen festgehalten werden. Verschwendung hat viele Gesichter, Tesla bringt ein weiteres auf unsere Strassen. Beim Autokauf ist es nicht der Elektromotor alleine, welcher bei der Schonung von Ressourcen zählt!

 

2. November 2018

Zivilschutz: Der Ernstfall will geübt sein!

Als dienstpflichtiger Zivilschutzangehöriger will ich mit ein paar Impressionen und einem Erfahrungsbericht die Aufgaben des Zivilschutzes aufzeigen. Die Zivilschutzorganisation Aaretal, bestehend aus den Gemeinden Münsingen, Jaberg, Kiesen, Wichtrach und Rubigen, leistet wichtige Arbeit im Hintergrund. Die Devise gilt: Allzeit bereit im Dienste und zum Schutz der Bevölkerung! Mit Klick auf das Vergrösserungssymbol beim pdf-Dokument kannst du einen zweitägigen Wiederholungskurs hautnah miterleben.

Wahl zum Präsidenten der SP Münsingen

An der Hauptversammlung der SP Münsingen vom 22. Februar 2018 wählten mich die anwesenden Mitglieder zum neuen Präsidenten der Sektion. Vielen Dank für das Vertrauen!

Wahl ins Gemeindeparlament Münsingen!

Mit 1'116 Stimmen bin ich als neues Mitglied ins Gemeindeparlament gewählt worden. Allen, welche mich unterstützt haben, danke ich herzlich. Die SP Münsingen konnte die Sitzzahl im Gemeindeparlament von bisher 4 auf 6 erhöhen. Als neue Gemeinderätin für die SP Münsingen wird Gabriela Krebs die abtretende Rosmarie Münger ersetzen.

Ich freue mich auf die neue Verpflichtung, als gewählter Vertreter der Münsinger/innen mich für alle und nicht nur für wenige einzusetzen.

 

27. November 2017

Gemeindewahlen 2017: Ich kandidiere für das Gemeindeparlament und brauche deine Stimme!

Am 26. November finden die Gemeindewahlen statt. Für die nächsten 4 Jahre wird der Gemeinderat (7 Personen) sowie das Parlament (30 Personen) neu bestimmt. Auf der Liste 2 der SP Münsingen ist auch mein Name zu finden, mit der persönlichen Nummer 2.06. Es würde mich freuen, wenn auch du mir deine Stimme gibst, nämlich 2x Linus Schärer auf die Wahlliste schreiben. Am einfachsten geht es, gleich die unveränderte Liste 2 der SP Münsingen abzuschicken oder am 26. November in die Wahlurne zu legen. 

Meine konkreten politischen Zielsetzungen als Mitglied im Gemeindeparlament:

  • Die Münsinger Flachdächer sind begrünt, Schrägdächer werden mit Sonnenkollektoren ausgerüstet. Der Gemeinderat soll beauftragt werden, endlich eine griffige Energiestrategie zur Umsetzung auf Gemeinde-Ebene zu definieren.
  • Lokale Auswirkungen des Klimawandels (siehe auch neueste Ausgabe des SPecht, Text auf dieser Homepage zu finden unter "Publikationen") sind einzudämmen.
  • Das Projekt "Sanierung Ortsdurchfahrt Münsingen" führt zu einer neuen und attraktiven Zone mit durchgehend Tempo 30 ab reformierter Kirche/Kreuzung Bärenstutz bis hin zum Denner. Damit wird eine Verkehrsverflüssigung und -beruhigung erreicht. Der Grünanteil links und rechts der Strasse wird erhöht, Bäume und Sträucher angepflanzt. Der heutige Grauanteil muss deutlich verkleinert werden. Infolge der Umsetzung Entlastungsstrasse Nord bis ca. ins Jahre 2023 werden alle Hebel in Gang gesetzt, damit die Verkehrsbelastung auf der Ortsdurchfahrt spürbar abnimmt. Der Langsamverkehr mit Fussgängern und Velofahrenden wird aufgewertet, dessen Attraktivität somit gesteigert. 
  • Gemeinde-eigene Betreuungsangebote von Kindern werden während den Schulferienwochen ausgebaut.
  • Anreize für mehr Bewegung im Alltag werden weiterverfolgt (Projekte Veloville und bewegte Schule, zugängliche Freiflächen, sichere Verbindungswege etc.).
  • Der freiwillige Schulsport als Bindeglied zwischen Schul- und Vereinssport wird gestärkt, das Angebot ausgebaut, die Finanzierungsform überprüft. 

Herzlichen Dank für deine Unterstützung!!

 

5. Oktober 2017

 

Sonderausstellung Tägertschi: Persönliche Eindrücke

Die Sonderausstellung Tägertschi im Schloss Münsingen führte vor Augen, wie wichtig die Geschichtsschreibung sowie das Festhalten der Zeitepochen in Ton, Schrift und Bild ist. Im ersten Raum der Ausstellung mit dem Schwerpunkt Bahnhof Tägertschi erhielt man die interessante Begründung, warum die Zuglinie von Bern nach Langnau letzten Endes nicht über Worb, sondern über Tägertschi und Konolfingen gebaut wurde. In den 1860-er Jahren zeigten sich nämlich die Einwohnerinnen und Einwohner von Tägertschi weltoffener als die Worbler!

Nachkommen aus Familienbetrieben, welche das Gewerbe von Tägertschi prägten, erzählen über Herausforderungen und Ablöseprozesse. Dank Innovation und unternehmerischem Sinn haben einige Betriebe trotz der wachsenden Konkurrenz (z.B. durch Grossverteiler) Stand gehalten. Es liegt auf der Hand, dass das Verhalten der Kundinnen und Kunden über Sein und Nichtsein dieser lokalen Kleinbetriebe entscheidet.

Besonders beeindruckend kamen die fotografisch festgehaltenen alten Gebäude daher, mehrheitlich grosse Bauernhäuser. Auf Zeitachsen war zu erkennen, dass der Ausbau der Hauptstrasse durch das Dorf einiges an Kulturgut zum Verschwinden brachte. Die Motorisierung der Transportmittel forderte mehr Platz für die Verkehrsachsen, wobei imposante und Dorfbild-prägende Gebäude weichen mussten.

Wie im ländlichen Raum üblich, schweissen die Dorfschule mit wenigen altersdurchmischten Klassen sowie Freizeitangebote wie “füürweiher” im Sommer oder  die “iisbahn” im Winter die Kinder zusammen. Die Koexistenz der Generationen sowie der rege Austausch innerhalb der Generationen wird auf natürlichste Weise tagtäglich gelebt. Die Solidarität untereinander funktioniert von alleine.

Zu guter Letzt fingen die Ausstellungsmacher Stimmen im Umfeld der letzten Gemeindeversammlung vom 26. November 2016 in Tägertschi ein. Diese erläuterten, wo die Chancen und Gefahren der Fusion mit Münsingen liegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Tägertschi haben an dieser historischen Versammlung bewiesen, dass sie keineswegs stehengeblieben sind. Veränderungen nehmen sie an, ohne dabei den Stolz auf die Geschichte und die zu Ende gegangene politische Unabhängigkeit des Dorfes zu verschweigen. Dieses fortschrittliche Denken und Handeln wird die Fusion mit Münsingen zu einem erfolgreichen Projekt machen!

Der Dorfteil Tägertschi kann wie bereits Trimstein der Stadtgemeinde Münsingen nur guttun, damit diese die “Bodenhaftung” nicht verliert und alle Einwohnerinnen und Einwohner ernst nimmt.    

 

12. Mai 2017

Die Mär der hohen Steuerbelastung in der Schweiz

Die neueste OECD-Studie 2016 zum Ländervergleich der Steuerlast auf Einkommen bestätigt wie zuvor auch schon: Die Abgaben- und Steuerlast Alleinstehender Schweizer liegt im Schnitt bei 21.8%, bei Ehepaaren mit Kindern gar nur bei 9.1% des Einkommens. Damit liegt die Schweiz im internationalen OECD-Verlgleich bezüglich Steuerlast an viertletzter Stelle. Nur in Mexiko, Neuseeland und Chile zahlen die Bürgerinnen und Bürger noch weniger Steuern auf Einkommen.

 

Diese Studienergebnisse widerlegen das ewige Gejammer der Bürgerlichen, dass die Steuerlast in der Schweiz zu hoch sei.  Dies stimmt definitiv nicht. Umso erstaunlicher ist es, dass die stete Forderung der politischen Rechten nach weiteren Steuersenkungen Gehör finden. Unter diesen Umständen wirken sich schon geringe Steuersenkungen verheerend aus: Das soziale System mit Umverteilung zugunsten der Ärmsten hat zur Folge, dass sich die Schere zwischen arm und reich weiter vergrössert. Unter sozialer Gerechtigkeit und Solidarität verstehe ich ganz etwas anderes. Die glasklaren Fakten sprechen für die Haltung der SP. Angemessen tiefe Einkommenssteuern UND ein funktionierender Sozialstaat ist keine Illusion. Ich kämpfe dafür, dass diejenigen, welche als Vermögens-Glückspilze ins Leben geboren werden, zu Lasten der weniger Glücklichen nicht noch reicher werden. 

 

12. April 2017

Schweizer/innen müssen bisher "verstecktes" Vermögen im Ausland deklarieren

Infolge des automatischen zwischenstaatlichen Informationsaustausches von Vermögen ab 2018 sind die Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung von schweizerischen Vermögen im Ausland bereits im Jahre 2016 in die Höhe geschnellt. Die Erkenntnisse des Beitrags der Hauptausgabe der Tagesschau vom 13. Januar 2017 kommen für mich nicht überraschend.

Einmal im Leben können sich Steuersünder in der Schweiz straflos selbst anzeigen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Selbstanzeigen vielerorts sprunghaft angestiegen. Mehrere Kantone melden neue Rekorde. Die Selbstanzeige zieht keine Busse / Strafe nach sich, sondern "nur" Nachzahlungen von Steuern. 

Dieser Umstand zeigt deutlich auf, dass Schweizer/innen bisher in grossem Stil Vermögen im Ausland am Schweizer Fiskus vorbeigeschleust haben. 

Da hört es sich aus Kreisen der SVP geradezu absurd an, wenn Nationalrat Franz Grüter (LU) den Medien gegenüber behauptet, das Vertrauen in die Bürger dürfe der Staat nicht in Frage stellen. Der traurige Rekord an Selbstanzeigen spricht eine andere Sprache. 

Die Gemeinden, Kantone und der Bund lamentieren über Spardruck. Auf der anderen Seite können die vorwiegend wohlhabenden Schweizerinnen und Schweizer weiterhin im Inland ihr Vermögen unversteuert parkieren. Es ist von Milliardenbeträgen auszugehen, welche dadurch jährlich den Steuerbehörden entgehen. Ist dies gerecht und vereinbar mit dem Solidaritätsgedanken??

 

Die Zeit sollte langsam reif dafür sein, dass auch im Inland der automatische Informationsaustausch über Vermögen eingeführt wird. Dann würden auch Gemeinden, Kantone und Bund endlich zu ihren Steuereinnahmen kommen, welche ihnen zustehen!

 

15. Januar 2017

Einreichung von 661 Unterschriften Petition der IG autofreier Rossboden

Am 6. Dezember 2016 reichte die Interessengemeinschaft autofreier Rossboden insgesamt 661 Unterschriften der Petition für eine vernünftige Variante light der geplanten Entlastungsstrasse Nord bei der Gemeinde Münsingen ein. 

Auf dem Foto von rechts nach links: Gemeindepräsident Beat Moser, Erika Bichsel der Kerngruppe IG und Martin Schütz als Hauptinitiator der IG. 

Foto: Hans Burkhalter (Kerngruppe IG)

Medienmitteilung zum Ausgang der Unterschriftensammlung Petition "IG autofreier Rossboden"

Mitwirkungsfragebogen Entlastungsstrasse Nord

Bis 2. Dezember 2016 können die Einwohnerinnen und Einwohner von Münsingen sich am Mitwirkungsverfahren beteiligen. Der Fragebogen ist auf der Homepage der Gemeinde Münsingen abrufbar. Im Sinne der Transparenz siehst du meinen ausgefüllten Mitwirkungsbericht unten ausgefüllt.

IG autofreier Rossboden, Münsingen: Für eine vernünftige Variante light der geplanten Entlastungsstrasse Nord

17. Oktober 2016

E-Bike als treuer Weggefährte auf dem Arbeitsweg

Seit nun 2 Jahren lege ich meinen Arbeitsweg mit dem E-Bike zurück. Soeben sind 11'000 gefahrene Kilometer mit dem Citybike der Marke "Haibike" voll geworden. 

E-Bike's eröffnen neue Möglichkeiten, um für normale Fahrräder zu lange Arbeitsweg-Distanzen zu überwinden. Ohne verschwitzt am Arbeitsplatz anzukommen dauert mein Arbeitsweg für die 17 km genau eine halbe Stunde. Kopf durchlüften, Beine beanspruchen, privater Verkehr entlasten. Weil der Winter im Flachland kaum mehr Schnee und vereiste Strassen mit sich bringt, ist das E-biken praktisch über das ganze Jahr hinweg möglich. 

Schmunzeln musste ich kurz vor den Sommerferien, als ich tatsächlich einen Motorschaden einfing! Und das mit dem Fahrrad… Zum Glück lief dies noch unter Garantie, so dass ich zumindest nicht finanziell bluten musste. 

Mit Amortisation des Kaufpreises von Fr. 3'000.- über 5 Jahre kostet das E-Bike pro Jahr ca. Fr. 1'000.- bei täglichem Gebrauch. Eingerechnet ist regelmässiger Unterhalt mit zweimaligem jährlichen Wechsel der Kette inkl. Zahnkranz infolge Verschleiss. Die Stromkosten sind vernachlässigbar klein, pro 100 km etwa 30 Rappen. Für die bisher zurückgelegten 11'000 km blätterte ich für den bezogenen Strom also nur gerade Fr. 33.- hin!! Die Hälfte übernahm mein Arbeitgeber, herzlichen Dank.

Der Akku (Marke "Bosch") verlor über die ersten zwei Jahre ca. 15% an Reichweite. Dies bedeutet, dass nun nicht mehr 36 km weit mit aufgeladenem Akku und voller Leistung (Turbo, in der Ebene bis zu 43 km/h) gefahren werden kann, sondern nur noch 31 km. 

 

Mit einem Wohnsitz zentrumsnah in Münsingen erlaubt uns das E-Bike den Verzicht auf ein eigenes Auto. Weil meine Frau und ich beide ein eigenes E-Bike der schnellen Kategorie mit gelbem Nummernschild haben, können wir unsere drei noch kleinen Kinder allesamt mit Anhänger und Kindersitz transportieren. Dies klappt gar mit nur einem E-Bike problemlos über kurze bis mittlere Distanzen, auch in Aufstiegen. Der Anhänger dient uns zusätzlich auch als Lastesel, um z.B. grössere Einkäufe transportieren zu können. 

Als begeisterter E-Biker plädiere ich für mehr Fahrräder auf den Verkehrsachsen, sei es mit oder ohne Tretunterstützung. 

 

11. September 2016

Protestaktion für Kundentoiletten neuer Coop zeigt Wirkung

Dank der weiter unten erwähnten Protestaktion krebst die verantwortliche Regionalleitung Coop Bern zurück und will nun doch Kundentoiletten im geplanten Coop neben der Bäckerei Berger einbauen.

Es müssen hunderte von individuellen Protestkarten aus der Bevölkerung bei Coop eingegangen sein. 

Diese Aktion der SP Münsingen zeigt, dass mit einfachen Mitteln und viel persönlichem Einsatz einiges bewirkt werden kann. Ich danke allen Münsingerinnen und Münsingern, welche eine Karte verschickt und so zum Erfolg beigetragen haben.

Als Vater von drei jungen Kindern weiss ich, wie wichtig Kundentoiletten sind. Bestimmt muss jemand des Nachwuchses während dem wöchentlichen Grosseinkauf "go bisle". 

 

2. August 2016

3. Juni 2016 / Bärenstutz Münsingen

Protestaktion für WC Kundinnen und Kunden neuer Coop

Im neuen Coop-Einkaufszentrum am Dorfplatz in Münsingen soll es keine WC's für Kundinnen und Kunden geben. Auf eine Intervention von Kundinnen und Kunden reagierte die Coop-Leitung überhaupt nicht. Die SP Münsingen lancierte daraufhin eine Aktion. Mit Karten, die den Sachverhalt aufzeigen, werden Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, bei Coop die Missachtung zu reklamieren. Diese Karten wurden durch Parteimitglieder in die Mündiger Haushalte verteilt.

Mit einem Stehklosett, welches mir die Sanitärfirma Schärer AG freundlicherweise zur Verfügung stellte, sorgte ich vor Ort für Aufsehen. Insgesamt knapp 100 Karten füllten Kundinnen und Kunden gleich beim Coop aus, um ihrem Unmut kundzutun. Diese schickt die SP Münsingen nun direkt an den verantwortlichen Verkaufsleiter Region Bern, Herrn Peter Schmid. Vielleicht wird die viele Post aus der Bevölkerung etwas Bewegung in die Sache bringen. 

 

21. Mai 2016

Online-Unterschriftensammlung Transparenz-Initiative

Es gibt Parteien und Komitees, die das Land mit Plakaten zupflastern und Zeitungen mit ganzseitigen Inseraten füllen können. Eine solche Abstimmungs- oder Wahlkampagne kostet schnell einige Millionen. Woher dieses Geld stammt, erfahren wir nicht. Auch nicht welche Mäzene, Lobbys und Konzerne ihre Finger (und ihr Portmonee) im Spiel haben.

Die Schweiz ist das einzige Land in Europa, das die Finanzierung von Parteien und politischen Abstimmungen nicht regelt. Die Transparenz-Initiative, die wir in einem breit abgestützten Bündnis heute lanciert haben, ändert das: Sie verlangt, dass Parteien und Komitees ihre Finanzen und Grossspenden über 10‘000.- offenlegen müssen.

Leider können wir es uns nicht leisten, einen Unterschriftenbogen an alle Haushalte zu schicken. Aber du kannst den Bogen online ausfüllen und wir schicken dir ein persönliches und vorfrankiertes PDF per Mail zu. Dieses musst du dann nur noch ausdrucken, unterschreiben und in den nächsten Post-Briefkasten werfen.

 

Ja, ich unterschreibe die Transparenz-Initiative online!

 

Vielen Dank für deine Unterstützung und das Teilen / Weiterleiten dieser Nachricht.

Quelle: SP Schweiz / Mailversand Christian Levrat

 

26. April 2016

SP Münsingen mit neuem Internet-Auftritt

Damit die SP Münsingen zeitnah,  übersichtlich und in frischem Erscheinungsbild die Öffentlichkeit informieren kann, verfügt sie über einen neuen Internet-Auftritt. Die Adresse lautet wie bis anhin www.spmuensingen.ch.

 

Mit der neuen Website der SP Sektion Münsingen erscheinen zugleich aktuelle Informationen der SP Kanton Bern auf derselben Plattform. Mitwirkungsberichte und Stellungnahmen der SP Münsingen zu kommunalen Themen werden  jeweils aufgeschaltet. Dank wenigen Klicks gelangt die Besucherin/der Besucher der Website  rasch zu den gesuchten Informationen. Der Einfachheit halber gibt es eine Kontakt-Email: muensingen@spbe.ch. Die Änderungen geschahen im Zuge eines personellen Wechsels: Als Webmaster der SP Münsingen amtiert Vorstandsmitglied und Vizepräsident Linus Schärer.  Die Ortssektion freut sich über zahlreiche Aufrufe der Website und Rückmeldungen per Email. 

 

17. April 2016

(Winter)Schuhsammlung für Asylsuchende erfreulich verlaufen

Geduld und Beharrlichkeit ist des Erfolges Rezept! Diese Weisheit bestätigte sich bei der lancierten Schuhsammlung für Asylsuchende des Bundesasylzentrums in Thun.

 

Nachdem die Sammelbox 6 Tage bei der Migros Münsingen vis-à-vis des Bahnhofes gestanden ist, kann ich bereits ein erfreuliches Fazit ziehen: 15 Paar Schuhe fanden den Weg in die Kartonschachtel. Diese werde ich am 22.01.16 persönlich den vorwiegend jungen Afghanen in Thun überreichen, anhand deren "Bestellliste" der letzten Woche. 

Allen zwangsläufig anonymen Spenderinnen und Spendern danke ich von Herzen, das ist ein kräftiges konkretes Zeichen der Solidarität! Dabei soll es nicht bleiben, weitere Taten in welcher Form auch immer kann jede und jeder leisten. 

21. Januar 2016

Schuhsammlung für Asylsuchende zu Beginn ohne gewünschtes Echo

Berufshalber kam ich Mitte Januar mit Asylsuchenden des temporären Bundesasylzentrums in Thun in Kontakt. Dabei stellte sich heraus, dass viele warme Winterschuhe vermissen. Tatsächlich offenbarte mein Blick auf deren Schuhwerk, dass dieses nicht den hiesigen Winterbedingungen gerecht wird.

Umgehend startete ich eine eigene Aktion, um ev. Winterschuhe mit eher kleinen Männergrössen 39-43 aufzutreiben. In Thun sind nämlich die grosse Mehrheit der Asylsuchenden junge Männer aus Afghanistan.

 

Die unten abgebildete "Sammelbox" stand mehrere Tage beim Bahnhof Münsingen und eine zusätzliche beim Hauseingang, blieben aber leider leer. Die von mir gespendeten und als Anreiz hineingelegten Winterschuhe verschwanden gar am selben Tag, an dem ich die Box aufstellte. Echt Schade.

Anstrengungen über das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Region Bern ergaben, dass die Sortierzentrale und Logistik des SRK mit der Aktion zweimal Weihnachten immer noch voll ausgelastet ist. Der Leiter musste meine Anfrage deshalb zurückweisen. 

Es hat sich auch der Grund herauskristallisiert, wieso explizit gebrauchte Winterschuhe für Männer schwierig aufzutreiben sind: Die Besitzer brauchen diese normalerweise so lange, bis die Schuhe nicht mehr brauchbar sind. Anders bei den Frauen, deren Winterstiefel im Secondhand-Handel prominent vertreten sind.

An dieser Stelle rufe ich zu Kleider- und vor allem Schuhspenden auf. Diese können bei mir oder direkt beim Bundesasylzentrum in Thun (Waffenplatz) abgegeben werden.

16. Januar 2016

Traditionelle Verteilaktion 3-Königstag / Wahlkampfbeginn Regierungsrat

Am 6. Januar verteilte ich mit ParteikollegInnen Dreikönigsbrötli am Bahnhof Münsingen. Morgens um 6 Uhr zauberten wir den Zugfahrenden ein Lächeln in das Gesicht. Der Slogan könnte passender nicht sein: Für alle statt nur für Könige. Gleichzeitig brachten wir auch Wahlkampfkarten für die Regierungsrats-Ersatzwahlen vom 28. Februar 2016 in Umlauf. Es wird extrem wichtig sein, dass die abtretenden SP-Mitglieder Perrenoud und Rickenbacher durch Christoph Ammann und Roberto Bernasconi (beide ebenfalls SP) ersetzt werden. Alles andere würde einem Rechtsrutsch in der Regierung gleichkommen. Der Kanton Bern braucht keine Politik für Könige, Spekulanten und Millionäre, sondern eine Politik für die ganze Bevölkerung. Statt Steuersenkungen sind Investitionen in die Bildung, in das Gesundheitswesen und in eine nachhaltige und ökologische Wirtschaft  gefragt.

06. Januar 2016

Gemeinden erkennen endlich Handlungsbedarf für Eröffnung von Asylunterkünften

Besser spät als gar nicht: Dank der stetigen Berichterstattung der Medien über die Flüchtlingsströme nach Europa und pragmatischer Beurteilung der Asylsituation durch die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung gab es nun auch ein Umdenken bei vielen Gemeinden. Statt die Aufnahme von Flüchtlingen in geeigneten Unterkünften kategorisch abzulehnen, erkennen auch sie den Ernst der Lage.

 

An den Informationsabenden für die Bevölkerung vor der Eröffnung von neuen Asylunterkünften ist spürbar, dass die Einwohner der Gemeinde meist sehr offen und positiv gegenüber einziehenden Asylsuchenden reagieren. Dieser Umstand ist sehr erfreulich und wichtig, damit die Verantwortlichen der Asylkoordination Rückendeckung für ihre wertvolle Arbeit erhalten. Das Paradebeispiel "Riggisberg" hat gezeigt, dass engagierte Privatpersonen Hand in Hand mit den offiziellen Stellen viel zur Entschärfung einer totalen Isolation der vorübergehend untergebrachten Flüchtlingen beitragen können. Seien es angebotene Deutschkurse durch Pensionierte, Fahrdienste durch Freiwillige oder spezielle Sportangebote von Vereinen: Sie alle sind ein Zeichen grosser Solidarität mit Menschen, welche auf der Suche nach Sicherheit sind. Sie reisen nicht aus ihrer Heimat, um ein besseres Leben zu finden. Sie verlassen ihr Land und ihren Besitz, um zu überleben!

Ich danke persönlich allen Gemeinden, Trägerschaften, Organisationen und Einzelpersonen, welche den Flüchtlingen wieder eine Perspektive und Hoffnung für die nahe Zukunft geben.

 

19. Dezember 2015

Bedauerlicher Rechtsrutsch bei den nationalen Wahlen am 18. Oktober 2015

Knapp die Hälfte der wahlberechtigten Schweizerinnen und Schweizer hat Mitte Oktober 2015 die Zusammenstellung des nationalen Parlamentes gewählt. Im Nationalrat ist der befürchtete Rechtsrutsch nun Tatsache: Die SVP legt massiv zu, die FDP gewinnt seit Jahrzehnten wieder Wähleranteile.

 

Die SP verliert im Nationalrat 3 Sitze. Weit schwerer wiegen die Verluste der Grünen und Grünliberalen. Deshalb hat nun der bürgerliche Block für die nächsten 4 Jahre ein Übergewicht mit einer knappen Mehrheit von 101 Sitzen.

Aus meiner Sicht ist die Ursache dieses Rechtsrutsches glasklar: Die Asyldebatte mit den aktuellen Flüchtlingsströmen aus Syrien/Irak/Afghanistan führte dazu, dass bei den Schweizern vermehrt Ängste auftreten. Dies ist vor allem bei der ländlichen Bevölkerung der Fall, wo der Kontakt zu Schutzsuchenden fast gänzlich fehlt… Einmal mehr hat die SVP wirksam die Angst vor "Fremden" für den Wahlkampf aufgenommen und so durch Kriegsereignisse und menschlichem Schicksal profitiert. Da bleibt mir nur ein Wort: Scha(n)de!

Es wird sich nun zeigen, ob die Bürgerlichen mehr zu bieten haben als nur Panikmache. Innen- und aussenpolitisch hat die Schweiz in der anlaufenden Legislatur einige Herausforderungen zu meistern, was aber mit Isolation, Egoismus und Kurzsichtigkeit nicht gelingt. Hoffen wir, dass z.B. die wegweisend bereits aufgegleisten Projekte Energiewende, Revision der AHV und Weiterführung der bewährten bilateralen Verträge mit der EU nicht abgeschwächt, respektive gekippt werden. Die Möglichkeit zu Korrektur bietet sich spätestens 2019 bei den nächsten Wahlen.

 

22. Oktober 2015

Steter Tropfen höhlt den Stein: Das Bankgeheimnis ist begraben!    

Wogegen sich die SP seit Jahrzehnten zur Wehr setzt, erfährt nun endlich den Tod: Das Bankgeheimnis. Der Ständerat beschloss im September 2015, dass sowohl das internationale wie auch das nationale Bankgeheimnis abgeschafft werden soll. Der Nationalrat wird in einer nächsten Session dem Ständerat folgen.

 

Noch im Frühjahr 2008 verkündete der ehemalige Bundesrat der FDP, Hans-Rudolf Merz: “An diesem Bankgeheimnis werdet ihr euch die Zähne ausbeissen” oder “Das Bankgeheimnis ist nicht verhandelbar.”

Der längst fällige Riegel ist geschoben, um Steuerhinterziehung effektiv zu bekämpfen. Sogar die Banken selber (als Vorreiter die Alternative Bank und die Basler Kantonalbank) haben erkannt, dass das Bankgeheimnis dem Image einer Finanzgesellschaft schlussendlich mehr schadet als nützt. Der internationale Druck auf die Schweiz hat einmal mehr geholfen, dass diese nicht länger ein perfektes Versteck für Schwarzgeld ist. Es hat lange gedauert, dass sich neben der Politik auch der Bankenplatz Schweiz für die längst fällige Weissgeldstrategie ausspricht.

Der SP ist es zu verdanken, dass dieser alte Zopf “Bankgeheimnis” abgeschnitten wird und alle versteuerbaren Einkommen und Vermögen tatsächlich auch besteuert werden. Alles andere ist Steuerhinterziehung, eine kriminelle Handlung und Raub am Staat. Ganz nach dem Motto der SP: “Für alle statt für wenige”.    

 

23. September 2015

Krankenkassensubventionen: Bürgerliche schiessen weit über's Sparziel hinaus

Der bürgerlich-dominierte Berner Grosse Rat beschloss im November 2013, dank Kürzungen bei den Krankenkassensubventionen das Kantonskässeli zu entlasten. Deutlich weniger Berechtigte erhalten seitdem finanzielle Unterstützung bei den Krankenkassenprämien. Wiederum sind jene Opfer der Sparpolitik, welche sowieso schon benachteiligt sind und unter den stetig steigenden Prämien am meisten leiden. Dass der Jahresabschluss 2014 der Kantonsfinanzen einen Überschuss von 212 Millionen ausweist und die Einsparungen durch gekürzte Krankenkassenverbilligungen massiv höher ausfallen als budjetiert, mutet als Affront gegen die sozial Schwächsten an.


Schwarze Zahlen sind grundsätzlich positiv und willkommen, dürfen aber nicht mehr auf dem Rücken der schwächsten Einkommensklassen erzielt werden. Vielmehr ist der motorisierte Individualverkehr wieder höher zu besteuern oder die Steuerhinterziehung effektiv zu bekämpfen.

Vielen Dank für die Unterstützung bei den Grossratswahlen!

Mit meinem persönlichen Abschneiden an den Grossratswahlen 2014 bin ich sehr zufrieden. Bei der ersten Kandidatur landete ich mit über 4'200 Stimmen auf Anhieb auf dem 5. Listenplatz (3.Ersatzplatz) der SP Männer Mittelland Süd.

Wegen des (noch) geringen Bekanntheitsgrades meiner Person versuchte ich mit einem individuellen "Aufhänger" auf mich aufmerksam zu machen. Die vorwiegend positiven Rückmeldungen auf meine Veloaktionen (Plakate an Velos, sowie Plakatrucksack für unterwegs) zeigten, dass sich der Aufwand für den individuellen Wahlkampf gelohnt hat. Ich danke allen Wählerinnen und Wählern und freue mich auf die politische Arbeit im Vorstand SP Münsingen.

 

Euer Linus

Tram Region Bern statt Sardinenbüchse

"Städtische Verkehrsprojekte können nur realisiert werden, wenn die Weichen auch auf kantonaler Ebene richtig gestellt werden. Das Tram Bern West hätte ohne Mit­finanzierung des Kantons nicht gebaut werden können. Auch für zukünftige Infrastrukturvorhaben wie Ausbau Bahnhof Bern, Velobrücke Läng­gasse-Breitenrain oder Tram Region Bern braucht es Grossrätinnen und Grossräte, die Allianzen für den öV und den Fuss- und Veloverkehr schmieden können." (Ausschnitt aus www.laebigistadt.ch)

 

Deshalb habe ich an der Aktion vom 13.03.2014 für das Projekt Tram Region Bern (Linie Ostermundigen-Köniz) bei der Bushaltestelle Köniz Zentrum mitgemacht. Mich erkennst du in der ersten Reihe als Fünfter von links. Es muss viel "Aufklärungsarbeit" geleistet werden, um die Bevölkerung vom Projekt zu überzeugen.

Kurzinterview Telebärn vom 8.3.2014

Am Samstag, 8.3.2014 gab ich ein kurzes Interview an Telebärn während dem Wahlkampf in Münsingen. Der Bericht ist leider nicht mehr verfügbar.

Beitrag mit Foto Wahlplakat Linus in der BZ vom 8.3.2014

Wer die Berner Zeitung von Samstag, 8.3.2014 gelesen hat, findet eines meiner originellen Veloplakate in Münsingen mit dem Kommentar: "Kreative Wahlhelfer".
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Ungebremster-Plakatwildwuchs/story/14433375

Bild: Urs Baumann

Linus Schärer, Präsident         SP Münsingen

Sozialdemokratische Partei

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