Politische Ziele

Tagesschulen

Beide Elternteile haben die Möglichkeit, einer bezahlten Arbeit nachzugehen sowie Familie und Beruf nach eigenen Vorlieben zu vereinen. Nachdem das Volk äusserst knapp am 9. Februar 2014 die sogenannte Masseneinwanderungsinitiative angenommen hat und die Zuwanderung beschränkt haben will, muss das "einheimische" Potential an Arbeitskräften umso mehr ausgeschöpft werden! Ansonsten kann die Nachfrage nach Fachkräften nicht gedeckt werden, ein gesundes Wachstum der Wirtschaft wird unnötigerweise ausgebremst.

Die Mehrkosten der Gemeinde zur Einführung und dem Betrieb der Tagesschule(n) werden durch zusätzlich generierte Steuereinnahmen mehr als wettgemacht. Die Kinder erleiden weniger lange Schultage, indem die Mittagspause nicht unnötig lang ist. Ihnen bleibt mehr Zeit für eigene Aktivitäten oder das Mitmachen in Vereinen. Deshalb fordere ich mehr Mut und Offenheit für zeitgemässe Familienpolitik durch Reformen im Gerüst der Bildung, welche den Wirtschaftsstandort Schweiz stärkt.

Durch meinen 3-jährigen Aufenthalt in Finnland habe ich gesehen, wie die Schultage "effizienter", familien- und wirtschaftsfreundlicher gestaltet werden können. Das nordische Modell hat mich beeindruckt.

 

Mir schwebt ein flächendeckendes Tagesschulmodell vor, wie man es in Skandinavien kennt.

 

Ein durchschnittlicher Schultag sähe in Blöcken wie folgt aus:

 

8h00-12h00 obligatorische Schulzeit

12h00-13h00 Mittagspause mit Essen in Schulkantine / organisiertes Mittagessen extern

13h00-15h00 obligatorische Schulzeit

15h00-16h00 betreute Hausaufgabenzeit/Prüfungsvorbereitung (in der Schule, freiwillig)

16h00-18h00 freiwillige Zusatzangebote Schule wie Schulsport, Musik, Stützunterricht, Freifächer

 

Durch dieses grobe Zeitraster ist garantiert, dass beide Elternteile den Bedürfnissen entsprechend arbeiten können.

Erträglicher Klimawandel dank Massnahmen in der Wohngemeinde Münsingen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat einen Massnahmenkatalog für Behörden erstellt. Wegweisend sind insbesondere die langfristigen und städteplanerischen Massnahmen, um die Auswirkungen des "Wärmeinseleffekts" von städtischem Raum möglichst gering zu halten. Gemeint ist damit, die negativen Auswirkungen der klimatischen Hitze einzudämmen. 

Ursachen für den Wärmeinseleffekt sind die eingeschränkte Luftzirkulation wegen der dichten Bebauung und die höhere Sonnenabsorption durch gewisse Baumaterialien. Die Abwärme von Verkehr, Industrie und Gebäuden und fehlende Grünflächen und Beschattung verstärken den Effekt.

Es sind seitens der Gemeindebehörde innovative Ansätze zur Bekämpfung des erwähnten Effekts gefragt. Hier einige Beispiele des BAG:

  • Förderung und Sicherstellung der Durchlüftung; Luftbahnen für Frischluft freihalten
  • Erhöhung und Aufwertung des Grünflächenanteils und Verminderung der versiegelten Fläche
  • Gebäudebegrünungen
  • Schaffung von beschatteten öffentlichen Räumen wie Pärke, Spielplätze, Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, Gehsteige (z.B. durch Baumalleen)
  • Einrichtung und Erweiterung von offenen, bewegten Wasserflächen

Wirtschaftskraft als Wohlstandsgarantie

Ein stetig sanftes Wirtschaftswachstum mit Innovationen zur Bekämpfung von negativen Nebenwirkungen wie Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Ungleichbehandlung ist anzustreben. Der Staat greift dort ein, wo der freie Markt versagt. Gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft stehen nicht im Widerspruch mit Solidarität, Ressourcenschonung, guten Arbeitsbedingungen und sozialer Umverteilung zugunsten der Schwächsten unserer Gesellschaft.

Ausbau der ambulanten Pflege

Durch das Ansteigen der durchschnittlichen Lebenserwartung und weniger geborene Kinder pro Frau steigt der Bedarf von externer Betreuung und Pflege im Alter. Die Aufrechterhaltung der eigenen Handlungsfähigkeit und Mobilität steht im Vordergrund. Deshalb sind Organisationen wie die Spitex Gold wert. Die ambulante Pflege wirkt präventiv vor teuren Spitalaufenthalten und Pflegeheimen.

gelebte Generationensolidarität

In unseren Entscheidungen ist der Veränderung der Gesellschaft Rechnung zu tragen, damit die Solidarität zwischen den Generationen nicht aufgekündigt wird und sich letztendlich keine Generation als Verlierer fühlt. Massnahmen sind subventionierte Kindertagesstätten und Tagesschulen, kürzere Arbeitstage mit mehr Erwerbsjahren, mehr Teilzeitstellen und zweckmässiges Anheben der Steuerlast.

Du denkst dir jetzt vielleicht, was die genannten Massnahmen mit Generationensolidarität zu tun haben. Lies mehr dazu im Artikel "Mangelnde Solidarität der Generationen..." unter der Rubrik "Publikationen" meiner Homepage,

gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Es besteht immer noch eine frappante Ungleichheit bei den Löhnen zwischen Mann und Frau für die exakt gleiche Arbeit. Wodurch ist dies gerechtfertigt? Hemmt auch dieser Umstand die Mütter, nach der Kinderbetreuung zu Hause wieder in das Arbeitsleben einzusteigen? Für mich ein Zeichen fehlender Wertschätzung und Frauen-diskriminierend.

Umweltschutz durch verdichtetes Bauen

Wir Schweizer leben auf grossem Fuss: Der durchschnittliche Schweizer wohnt auf 45 m2, dieser Wert ist in den letzten 40 Jahren stark gestiegen. Durch die wachsende Bevölkerungszahl muss:

a) dichter gebaut werden, damit die Schweiz nicht zu einer Agglomeration zusammenwächst und

b) der eigene Wohnraumanspruch gesenkt werden, damit die gleiche Fläche für mehr Leute zur Verfügung steht.

Zugang zu fitten Sportanlagen

Die Gesundheit des Einzelnen ist Voraussetzung für das Wohlbefinden der Gemeinschaft. Da heute natürliche Bewegungsreize immer seltener werden (Lifte ersetzen Treppen, geteerte Strassen ersetzen Naturpfade, Bürostuhl ersetzt Pickel), schaffen wir wenigstens "künstlich" gute Infrastrukturen. Zweckmässige und moderne Sportanlagen regen zu geistiger und körperlicher Gesundheit an. Vereine dienen dabei als Türöffner, durch die präventive Wirkung von Sport und Bewegung sind tiefere Gesundheitskosten die Folge.

Linus Schärer, Präsident         SP Münsingen

Sozialdemokratische Partei

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